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2003 - das Jahr der Gelassenheit?
Der etwas anderer Jahresrückblick
Gelassen wollten wir es angehen das Jahr 2003, nachdem das Vorjahr ein Füllhorn an Veranstaltungen bereit gehalten hatte. Der Jahresanfang gelang mit dieser Gelassenheit und dennoch konnten 4 Spielleute bereits die erste selbstgestellte Hürde nehmen. Je zwei D1 - Lehrgänge wurden von Michaela Müller, Viktoria Frickenstein, Marcel Dallmann und Arne Elges erfolgreich gemeistert und mit dem Feuerwehrmusikabzeichen in Bronze belohnt.
Im Monat Mai begann die Spielsaison, zunächst mit dem Aufrichten des Maibaumes vor dem Bahnhofsgebäude in Avenwedde, der nun ein Wappen mehr trägt Es ist das Wappen unseres Spielmannszuges das diesen Baum bereichert und ein Gelungenes noch dazu, zeigt es doch einen, an einem Notenschlüssel gelassen, aufgestützten Spielmann, der zeigt wohin er gehört.
Wenig später kam der Sommer und welch einer - mit Schwüle und Gewittersturm beim Auftritt zum Feuerwehrfest in Verl, einem "Kälteeinbruch" zum Feuerwehrfest in Avenwedde und fast unerträglicher Hitze zu den Schützenfesten in Friedrichsdorf und Halle. Einmal mehr zeigte sich hier, das mit ein wenig Gelassenheit auch in einer "Sauna" respektable Musik spielbar ist. Ein angenehmer Spieltag soll hervorgehoben sein. Es war der 60. Geburtstag unseres Ehrenstabführers Karl-Heinz Kuhhirte der bei herrlichem Wetter mit "Wohlfühltemperatur" und herzlicher Gastlichkeit einen heißen Sommer ausklingen ließ. Fast man zusammen, so hielt der Kalender im vergangenem Jahr 32 Auftrittstermine bereit, womit der Statistik genüge getan sein soll.
Auch die Probenarbeit nahm im vergangenem Jahr andere Formen als gewohnt an. Schon früh am Donnerstagabend, ein mit Nachwuchsmusikern voll besetztes Gerätehaus war neu, und dennoch nur das Ergebnis unserer erfolgreichen Jugendarbeit. Gleich 10 junge Spielleute bereicherten unsere Proben nach dem Sommer und riefen auch einen "neuen" musikalischen Leiter dieser "Probe vor der Probe" auf den Plan. Matthias Heitwerth konnte erfolgreich den Abschnitt Marschmusik vermitteln und setzte im November gleich mit Liedern zur Weihnachtszeit nach. Das Ergebnis war auf dem Avenwedder Weihnachtsmarkt zu hören und zu sehen, als der erste gemeinsame Auftritt mit den Nachwuchsmusikern gelang und zugleich das Spieljahr 2003 abgeschlossen wurde.
Auch der Freizeitbereich kam im vergangenem Jahr nicht zu kurz. Es begann mit einer närrischen Sitzung, setzte sich fort mit einem Wochenende in Bremen und fand mit der Sunshine Ralley, für Schüler und Aktive gleichermaßen, ein Freizeit - Highlight, das Sandra Garczyk und Sarah Heiß bestens vorbereitet hatten. Auch das Übungswochenende in Waldeck am Edersee soll nicht unerwähnt bleiben. Es war das 10 Wochenende dieser Art und rückblickend bleibt festzustellen, es gehört immer noch zu den Höhepunkten eines Jahres, an dem Kameradschaft gelebt und vertieft wird. Dies allein bleibt Grund genug auch weiterhin daran festzuhalten.
"Dabei sein ist alles" - es war nicht nur der olympische Gedanke dem die Sportabteilung des Spielmannszuges im vergangenem Jahr nachging. Beginnend mit einem Volleyballturnier der Löschzüge und dem 4. Platz im Frühjahr, folgte im Herbst ein 6. Platz beim Hallenfußballturnier der Löschzüge. Respekt!!! Auch "Skating on Tour" stand im Hochsommer im Sportprogramm, ein Rundkurs, dem einige Kameraden aufgrund der brütenden Hitze Tribut zollen mussten und vorzeitig ausstiegen. Gut nur das die überzeugten Nichtsportler anschließend für Erfrischung, Stärkung und Regenerierung sorgten.
Abschließend gilt es noch aus der Nachwuchsabteilung des Spielmannszuges zu berichten. Auch im letzten September begann wieder eine neue Ausbildungsgruppe in der sich 7 neue Schüler zusammenfanden. Somit bleiben alle nutzbaren Räume des Gerätehauses als Übungsräume in Beschlag, damit insgesamt 26 Schüler unter der Woche Platz finden, von denen oben besagte 10 bereits auch in die aktive Musikgemeinschaft aufgenommen worden sind. Eines muss aus aktuellem Anlass an dieser Stelle verdeutlicht sein, denn spätestens hier endet die Gelassenheit. Die Jugendarbeit hat und wird ihren Platz im Spielmannszug behalten - allen Bestrebungen erfolgreich entgegentretend die glaubhaft machen wollen, diese Aufgabe sei nicht notwendig und könne finanziell entlastend im Haushalt gestrichen werden. So konnten wir im vergangenen Jahr zwar Kürzungen um 9,5 % nur durch das Ausschöpfen von Sparpotenzialen und ein mehr an Eigenleistungen auffangen - unsere Nachwuchsarbeit bleibt aber weiter im vollen Umfang bestehen, denn unsere Schüler sind das Fundament für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Spielmannszuges.
Also darf ich schlussendlich zusammen; der Spielmannszug wächst und stärkt sich beständig weiter durch die vielfältige, kameradschaftliche Gemeinschaft seiner jetzt 38 aktiven Mitglieder und wird auch in diesem Jahr die bevorstehenden Aufgaben mit der notwendigen Zielstrebigkeit, aber auch einer Portion Gelassenheit sicher bestehen.
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